In Gedenken an Steve Paul Jobs hier seine legendären Rede an der Stanford University im Jahr 2005, die im Grunde alles wiedergibt was man über das Leben wissen sollte. 15 Minuten geballte Lebensweisheit von Steve Jobs in Form von drei Geschichten. Eine davon beschäftigt sich passenderweise mit Leben und Tod.
“Eure Zeit ist begrenzt. Vergeudet sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lasst euch nicht von Dogmen einengen – dem Resultat des Denkens anderer. Lasst den Lärm der Stimmen anderer nicht eure innere Stimme ersticken. Das Wichtigste: Folgt eurem Herzen und eurer Intuition, sie wissen bereits, was ihr wirklich werden wollt. Alles andere ist zweitrangig.” Steve Jobs, 2005
Ein tolles Viral von Carlsberg: Ein Kino und es sind genau noch zwei Plätze für dich und deine Freundin übrig. Die anderen 148 Plätze sind allesamt von nicht allzu freundlich dreinschauenden, tätowierten Bikern besetzt. Und was würdest du tun? Hinsetzen oder schnell die Flucht ergreifen?
Die Dokumentation “The Spirit of the Marathon“ wurde von Autor und Regisseur Jon Dunham auf vier Kontinenten gedreht und begleitet sechs Marathonläufer auf Ihrem Weg zum beziehungsweise durch den Chicago-Marathon. Der Film ist ein Muss für jeden, der einen Marathon gelaufen ist oder darüber nachdenkt einen zu laufen. Aber auch für Nicht-Läufer gibt der Film einen guten Einblick warum sich Läufer über Monate hinweg quälen um dann einen Marathon zu laufen. Sehr gut gefallen mir die unterschiedlichen Perspektiven und Ansichten der sechs Marathonläufer. Für den Pro ist die Motivation das Geld, für den Rentner das Finisher T-Shirt.
Die gesamte Doku gibt es in 10 Teilen auf YouTube und hier gesammelt in meiner Playlist also viel Spaß!
Nach meinem Halbmarathon-Debüt beim Osterlauf im April und dem zweiten Halbmarathon in Bad Pyrmont, bin ich an diesem Wochenende in Bielefeld den Sparkassen Halbmarathon 2011 gelaufen und habe damit Nummer 3 in 2011 geschafft.
Die Vorbereitung für Bielefeld war nicht annährend so konsequent, wie für den Osterlauf in Paderborn. Dafür hatte ich regelmäßig drei bis vier Tage in der Woche trainiert, laufen oder schwimmen. Doch für Bielefeld fehlte mir, zum einen aus beruflichen Gründen die Zeit für das Training, und zum anderen habe ich auch nicht mehr so großen Respekt vor einen Halbmarathon. Denn nachdem ich den doch recht anspruchsvollen Halbmarathon in Bad Pyrmont auch ohne größere Vorbereitung geschafft hatte, war ich recht optimistisch die flache Strecke in Bielefeld zu packen. Also hatte ich mich vor 4 Wochen für den Lauf angemeldet. Bielefeld liegt ja um die Ecke und ich war gespannt durch die Stadt zu laufen in der ich die letzten 4 Jahre gearbeitet hatte. Samstagmorgen klingelte um 6:30 Uhr der Wecker (irgendwie habe ich überlesen das der Lauf schon um 8:30 Uhr gestartet wird), kurze Dusche rein in die Laufsachen und ab nach Bielefeld. Frühstück gab es auf der Fahrt in Form von drei Bananen. Startpunkt für den Halbmarathon war das Rathaus in der Nähe vom Jahnplatz. Also schnell einen Parkplatz in einer Seitenstraße gesucht und schnell zur Startnummernausgabe (es war ja schon 8:00 Uhr).
Zum Glück gab es keine große Schlange bei der Ausgabe, anscheinend hatten viele Läufer schon am Vortag ihre Unterlagen abgeholt. Also schnell die Startnummer befestigt und auf in Richtung Startbereich. Gut war die Aufteilung in drei Startbereiche für die unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Schlecht dagegen waren lediglich 4-6 Dixi Klos die natürlich nur über eine lange Schlange erreichbar waren. Pünktlich um 8:30 Uhr fiel der Startschuss und die Masse von 4000 Läufern setzte sich langsam in Bewegung. Es ging also los über die Straßen von Bielefeld raus ins Grüne. Die ersten 4-5 km machen in der Regel keinen Spaß, so auch in Bielefeld. Relativ viel Gedrängel und ein dichtes Läuferfeld. Dazu noch der Straßenverkehr auf der anderen Seite mit seinen Abgasen. Doch ab Kilometer 7 gab es langsam mehr Platz und es ging Richtung Grün und damit gab es weniger Verkehr. Endlich kam der Spaß und es lief super – meine Zwischenzeiten habe ich alle nach Plan eingehalten, teilweise lag ich auch 2-4 Minuten drunter also genug Puffer für Trinken und ein Stück Banane zwischendurch. Ab Kilometer 18 hat mich irgendwie die Lust verlassen aber die Möglichkeit heute die 2 Stundenmarke zu knacken motivierte mich doch unheimlich. Richtung Ziel kamen auch wieder Zuschauer, die einen anfeuerten und wieder für Stimmung sorgten. Geschafft: 01:55:41 meine neue persönliche Bestzeit für den Halbmarathon!
Mein Fazit: Wenn ich die Strecke von Bielefeld mit Paderborn und Bad Pyrmont vergleiche, hat man im Grunde eine Kreuzung der beiden letztgenannten Läufe, nur leider in ihrer nicht so optimalen Variante. Paderborn mit seiner Stadtstrecke, an jeder Ecke mit vielen Anwohnern die für eine tolle Stimmung sorgen. Bad Pyrmont mit seiner tollen Landschaft, den anspruchsvollen Steigungen und Natur pur sind für sich tolle Ausprägungen eines Halbmarathons. Bielefeld versucht beides und scheitert damit: Anwohner die Stimmung machen gibt es nur vereinzelt, der Streckenteil durchs Grüne ist landschaftlich eher Mittelmaß. Zudem waren Stolperfallen wie Baumwurzeln etc. nicht ausreichend bzw. überhaupt nicht gekennzeichnet. Da kann man sich in Bad Pyrmont mal etwas Nachhilfe holen. Der Lauf startet zwar in Bielefeld Zentrum, endet aber im Niemandsland und ist nur durch einen Bustransfer mit der Stadt verbunden. In Bielefeld selbst ist schon um 09:00 Uhr nichts mehr von der Laufveranstaltung zu finden gewesen, eigentlich sehr schade. Auch der Stand wo ich mein Teilnehmergeschenk bekommen sollte (schließlich mit den Startgebühren bezahlt) war nicht mehr auffindbar. Insgesamt muss ich den Bielefeld Sparkassen Marathon / Neue Westfälische-Stadtlauf 2011 mit ausreichend bewerten. Das liegt insbesondere dann der viel zu hohen Startgebühr von 37,00 EUR. Trotzdem hat der Lauf sehr viel Spaß gemacht und ich bin sehr froh über meine neue Bestzeit.
Nachdem ich im April mit dem 65. Osterlauf mein Halbmarathon-Debüt geschafft habe, bin ich am 30.07.2011 in Bad Pyrmont meinen zweiten Halbmarathon angegangen. Im Rahmen des 23. Int. Bad Pyrmont Marathon habe ich mich für die 21,1 km angemeldet. Zielsetzung für diesen Lauf war es, meine Debützeit von 2:13:55 h zu toppen. Laut Homepage ist der Lauf eine anspruchsvollsten Strecken im Weserbergland und einer der beliebtesten Landschaftsläufe in Deutschland.
Das Unternehmen TESCO hat in Seoul in einem U-Bahnhof ein sensationelles Supermarktkonzept installiert: Fotos von Supermarktregalen mit Artikeln wurden auf die Wände im Bahnhof geklebt. Einzelne Artikel können werden mittels eines OR-Code und Smartphone in den Warenkorb gelegt und anschließend bestellt und bezahlt. Die gewünschten Artikel werden dann nach Hause geliefert. Ein Traum, einkaufen während man auf seine U-Bahn wartet, Warteschlangen und Umwege zum Supermarkt sind Geschichte.
“Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast” (Winston Churchill) – In diesem Sinne hier Teil 3 der bekannten Social Media Revolution Videoreihe.
Am 23.04.2011 habe ich zum 65. Osterlauf meinen ersten Halbmarathon über die Gesamtdistanz von 21,0975 km absolviert -für mich ein persönlicher U-Turn. Im September 2009 habe ich nach fast 10 Jahren endlich und endgültig das Rauchen aufgegeben. Gerade die ersten Monate waren hart und ich war entsprechend mies drauf. Ein Ausgleich musste her, um die langsam zurückkehrende Energie in sinnvolle Bahnen zu lenken. Also habe ich mir vom ersten gesparten Zigarettengeld eine Garmin Forerunner 305 gekauft. Ich fing an Kilometer zu sammeln, 2010 so an die 510 km. Für den Anfang ganz gut aber mein neues Nichraucherleben hat mich trotz Sport einige Zusatzkilos gekostet. Es mußte etwas gößeres her! Vor Weihnachten habe ich mich dann für den Halbmarathon beim 65. Osterlauf in Paderborn angemeldet. Damit hatte ich mir ein sehr sportliches Ziel gesetzt.
Am 03.01.2011 habe ich dann mein Training gestartet. Nach Feierabend wurde dann entweder gelaufen oder geschwommen, um in den verbleibenden 110 Tagen genügend Kondition auf- und vorhandene Fettreserven abzubauen. Insgesamt habe ich folgende Strecken zurückgelegt:
39-mal Laufen mit insgesamt 341 km Gesamtstrecke
17-mal Schwimmen mit insgesamt 22 km Gesamtstrecke
3-mal Inlineskaten mit insgesamt 56 km Gesamtstrecke
Durch eine Weisheitszahn-OP und eine Überbelastung am linken Fuß ist es zu 4 Wochen Trainingsausfall gekommen. Die 21 km konnte ich also vorab nicht mehr testen. In den letzten Tagen vor dem Osterlauf fing ich an nervös zu werden. Hat mein Training gereicht? Machen meine Beine mit? Diese und andere Fragen gingen mir durch den Kopf. Je näher der Wettkampftag kam umso mehr fing es an irgendwo zu zwicken oder zu zwacken. In der letzten Woche habe ich nicht mehr trainiert, die verlorenen Kilometer konnte ich eh nicht mehr aufholen.
Am Freitag vor dem Lauf habe ich 4 Liter Wasser getrunken und gehofft, das ich die für den heißen Tag auch irgendwo einlagern kann. Abends gab es natürlich Nudeln um den Kohlenhydratspeicher aufzufüllen. Am Samstagmorgen ein paar Brötchenhälften mit Honig gefrühstückt und die ersten 2 km schon durch rumtigern in der Wohnung absolviert. Eine gute Stunde vor dem Lauf ging es dann nach Paderborn (Heimvorteil). Es war ein sonniger Tag und mit 25°C im Schatten. Also eigentlich viel zu heiß für so einen Halbmarathon, ideal wären so um die 15°C gewesen. Naja das hat mich nicht unbedingt optimistischer gestimmt. Mein Schatz hat mir aber auf der ganzen Fahrt gut zugeredet und mich super aufgebaut! Letztlich habe ich mir gesagt ich versuche es und schau wie weit ich komme.
Nach etlichen Toilettenbesuchen im Startbereich habe ich mich dann im hinteren Drittel des Starterfeldes eingereiht. Erstaunlicherweise kam dann doch langsam die Ruhe zurück. Wahrscheinlich weil es jetzt eh kein Entkommen mehr gab.Dann ging ein leichter Vorwärtsruck durch die Menge und Sekunden später fiel auch schon der Startschuss. 1.332 Läufer setzten sich in Bewegung. Dicht gedrängt ging es über die Startlinie und ich war erst mal damit beschäftigt meine Stoppuhr zum richtigen Zeitpunkt abzudrücken. Es ging Richtung Tegelweg / Rotheweg und ich war schon erstaunt wie viele Zuschauer an der Strecke die Läufer anfeuerten. Richtung Wohngebiete gab es immer wieder Anwohner die am Straßenrand Parties veranstaltet haben und so ordentlich Stimmung gemacht haben. Ich war ja anfangs skeptisch ohne Musik und iPod zu laufen aber es gab immer etwas an der Stecke zu entdecken. Die Leute haben uns Läufer angefeuert, so dass es nie langweilig wurde.
Die ersten 7-8 km waren daher wie ein Volksfest und ich habe mich super gefühlt. Aufgrund der Temperaturen habe ich mir vorgenommen schon an der ersten Verpflegungsstelle bei km 4 etwas zu trinken. Im Laufen hat das schon mal überhaupt nicht geklappt, da ich das natürlich vorher nicht geübt hatte. Irgendwie habe ich davon dann auch leichte Bauchschmerzen bekommen und beschlossen den nächsten Verpflegungspunkt bei km 6 auszulassen, was sich später noch rächen sollte. Es lief aber weiter alles nach Plan und ich habe meine Zwischenzeiten die ich am Arm getragen habe fast auf die Sekunde eingehalten. Mit dieser Sicherheit ging es weiter Richtung Kilometer 11, wo ich meinen Schatz an der Strecke treffen wollte. Das hat auch nach Plan geklappt und ich wurde nochmal ordentlich angefeuert. Mit neuem Antrieb ging es dann auf die letzten 10 Kilometer. Die ausgelassenen Verpflegungspunkte machten sich dann aber langsam bemerkbar. Es war unerträglich warm und der nächste Verpflegungspunkt war noch 4 Kilometer entfernt. Ich habe etwas an Tempo rausgenommen da ich keine Lust hatte zu kollabieren. Gottseidank haben wirklich viele Anwohner an der Strecke zusätzlich Wasser verteilt und mit Gartensprengern und Wasserschläuchen für Abkühlung gesorgt. Ich habe dann auch wirklich jede Dusche mitgenommen um für Abkühlung zu sorgen. Gut gekühlt ging es dann weiter und ich konnte meine weiteste Trainingsdistanz von 15 km hinter mir lassen. Die Aktionspunkte auf der Strecke waren richtig cool, Startnummer und Name wurden vorgelesen und die Zuschauer haben mich angefeuert, das hat ordentlich Vortrieb gegeben. Bei Kilometer 19 war ich dann doch recht zuversichtlich den Halbmarathon zu schaffen und habe auch einige Läufer überholt, auch die „Pros“ in ihren Kompressionsstrümpfen. Dann ging es auf den letzten Kilometer und ich habe schon gemerkt dass ich hier in einer neuen Region unterwegs war. Meine Waden wurden schwerer und ich musste noch ordentlich kämpfen. Ich bin dann locker weitergelaufen, auf den letzten Metern wollte ich keinen Krampf oder ähnliches riskieren. Dann ging es auf die Zielgerade und ich habe dann doch nochmal Gas gegeben! Geschafft in 2:13:55 h, also meinen Plan mit 2:15 h perfekt eingehalten. Der Zieldurchlauf war unbeschreiblich, der Körper voll mit Adrenalin und Serotonin und überglücklich dieses Ziel erreicht zu haben! Mit meiner Medaille ging es dann gleich zu meinem Schatz! Irdendwie konnte ich nicht stehen bleiben, weil meine Waden tierisch angespannt waren, also ging es in Richtung Wiese um mein wohlverdientes Freibier, natürlich alkoholfrei, abzuholen. Es ist unglaublich, wie super so ein Bier nach 21 km schmecken kann.
Jetzt am nächsten Tag geht es mir erstaunlich gut, OK etwas Muskelkater in den Oberschenkeln aber keine weiteren Schäden oder sonstige Blessuren. Mich hat das Lauffieber auf jeden Fall gepackt und ich schiele schon auf den nächsten Lauf. Mein ganz besonderer Dank geht an meine Freundin Sabine, die mich die ganze Zeit und während des Laufs unterstützt hat, und die sich immer ganz sicher war das ich das schaffe.
Ich benutze seit mehr als zwei Jahren eine Garmin GPS Forerunner 305 Uhr um meine Laufstecken aufzuzeichnen. Mich persönlich motiviert das sammeln von Laufkilometern via GPS ungemein und ohne diese Uhr währe ich bestimmt nicht soweit gekommen. Jetzt kündigt Garmin einen weiteren Nachfolger meiner liebgewonnenen 305 an und ich muss sagen ich könnte schwach werden und evtl. aufrüsten. Hier ein kurzes Video welches die Forerunner 610 vorstellt:
Die Touch-Funktionalität ist sicherlich eine Spielerei aber die Größe der Uhr und das Design reizen mich doch sehr. Letztlich wird es aber der Kaufpreis der Forerunner 610 sein der mich weiter an meiner 305 festhalten lässt. Weitere Informationen findet ihr in der Pressemitteilung von Garmin.
Am 30.03.2011 hat MTV in den USA die Dokumentation “The Diary Of Facebook” ausgestrahlt. In knapp 30 Minuten wird ein interessanter Einblick hinter die Kulissen von Facebook gegeben. Die gesamte Doku ist auf 4 Clips verteilt, die ich hier für euch zusammengestellt habe:
Meet The Faces Behind Facebook
Let The Hack-A-Thon Begin!
Facebook Brings People Together
Facebook Employees Meet Real People With Amazing Stories
Dies ist das private Blog von Dietmar Schulte. Als Online-Konzeptioner beschäftige ich mich die meiste Zeit mit dem Netz und seinen Neuerungen. Eindrücke und Berichte dazu veröffentliche ich hier.